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Die AWD-Stiftung Kinderhilfe tritt in dem Moment ein, in dem sich Kinder in unmittelbaren Notlagen befinden - ohne Rücksicht auf Nationalität, Hautfarbe oder Konfession.

Unsere Hauptaufgabe sehen wir in der Rettung von Leben und der Linderung von Krankheiten, d.h. an erster Stelle stehen Kinder, die akut und unmittelbar in ihrer Existenz gefährdet sind.

Unter diesem Gesichtspunkt übernehmen wir Kosten für lebensrettende oder krankheitslindernde medizinische Behandlungen. Angesichts der Beschränktheit unserer Mittel ist dies allerdings nicht immer in voller Höhe (daher erfolgt oft eine Co-Finanzierung mit anderen Institutionen) und in manchen Fällen gar nicht möglich (z.B. Knochenmarktransplantationen / Organtransplantationen).

Im Rahmen der medizinischen Einzelfallhilfe werden prinzipiell keine Kosten für bereits erfolgte Behandlungen übernommen. In jedem Fall müssen aussagefähige Krankenunterlagen, ein Nachweis, dass die Behandlung im Heimatland nicht möglich ist und ein Kostenvoranschlag vorgelegt werden. Auf Basis dieser Dokumente trifft unser Kuratorium seine Entscheidungen – natürlich auch immer in Abhängigkeit von den zur Verfügung stehenden Mitteln.

Ein zweites wichtiges Tätigkeitsfeld ist die Hilfe zur Selbsthilfe im Bereich der Gesundheitsversorgung von Kindern in sog. Entwicklungsländern und Kriegs- und Krisengebieten. Hier verstehen wir unsere Arbeit ganz konkret als Lobby-Arbeit, denn diese Kinder hätten ohne solche Hilfe keine Überlebens- oder Heilungschancen (siehe Unsere Projekte).

An dritter Stelle steht die Verbesserung von Lebensqualität von Kindern aus bedürftigen Familien, die sich in Hilfebedarfs- oder Notlagen befinden und von keiner anderen Institution (z.B. Sozialamt) Unterstützung zu erwarten haben.

Hier bekommen wir in Deutschland angesichts der gesamtwirtschaftlichen Situation die meisten Anfragen, sehr oft auch über andere Institutionen (DRK, Caritas, kommunale Sozialdienste etc.)

In diesen Bereich der sozialen Hilfe fallen auch die Anfragen betr. Finanzierung von Therapien (deren Kosten von Krankenkassen nicht übernommen werden, Behindertengerechte Hausumbauten, Pkw etc.) und die Anfragen anderer Institutionen, die um Unterstützung ihrer Projekte bitten.

Angesichts der Vielzahl der uns erreichenden Hilfegesuche und angesichts der Begrenztheit unserer Mittel mussten wir schon aus Gründen der Gleichbehandlung Selektionskriterien schaffen.