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Diabetes-Projekt Kirgistan


Der kleine Eldar gehört zu den rd. 200 Kindern, die regelmäßig von der AWD-Stiftung mit dem überlebenswichtigen Diabetiker Bedarf versorgt wurden.
 

AWD-Stiftung kümmerte sich viele Jahre um zuckerkranke Kinder in Kírgistan.

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion ist die zentralasiatische Republik Kirgistan in ihrem Übergang zur Marktwirtschaft nach wie vor dringend auf internationale Hilfe angewiesen. Angesichts der geringen Wirtschaftskraft leben noch 34 Prozent der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Darunter leiden ganz besonders die Kinder. Die AWD-Stiftungen Deutschland, Österreich und Schweiz arbeiten auf Initiative ihres ehemaligen deutschen Kuratoriums-Mitgliedes Dr. Ernst Albrecht bereits seit einigen Jahren vor Ort und kümmert sich in verschiedenen Bereichen um bedürftige Kinder (zuckerkranke Kinder, Waisen, Aidsaufklärung, Straßenkinder).

Eine besondere Bedeutung kam der Versorgung der Diabetes-kranken Kinder zu. Seit vielen Jahren wurden dem Endokrinologischen Zentrum in Bischkek unter der Leitung von Dr. Svetlana Mamutowa große Mengen von Blutzucker-Teststreifen und Reaktiven zur Früherkennung zur Verfügung gestellt.

Seit 2004 wird auch das überlebensnotwendige Insulin für rd. 200 Kinder gespendet. Inzwischen wurde Diabetiker-Bedarf in einem Gesamtwert von rd. EUR 350.000 übergeben.

Neben dem Engagement für Diabetes-kranke Kinder kümmerte sich die deutsche Stiftung auch um die Waisenkinder im Heim Belawodskoje, engagiert sich für die Aids-Aufklärung und die Reintegration von Straßenkindern in Bischkek und entsendet regelmäßig Ärzteteams in das National Centre of Pediatrics and Child Surgery, die vor Ort vor allem Kinder mit Gesichtsfehlbildungen operieren. Jetzt ist seitens der Schweizer AWD-Stiftung der Aufbau eines Spalten-Zentrums geplant. (siehe Unsere Projekte).