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Spenden

AWD übergab 100.000 Euro für Irak-Hilfsprojekt an die Kindernothilfe e.V.

  • Gesundheitsfürsorge und Ernährungssicherung für rund 17.000 Kinder unter fünf Jahren
  • Projekt betreut 200 Dörfer im Makhmur-Distrikt im Irak
  • Scheckübergabe an Christiane Rau im Schloss Bellevue/Berlin
 

AWD unterstützte 2003 ein IRAK-Projet der Kindernothilfe e.V. mit 100.000 Euro. Mit dem Betrag wurde die Gesundheitsfürsorge und Ernährungssicherung für mehrere Tausend Kinder unter fünf Jahren im Distrikt Makhmur verbessert.

Am Tag des Ausbruchs des Irak-Kriegs, am 20. März, hatten die Geschäftsführungen der AWD Gesellschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz spontan entschieden, eine Spendenaktion für Klein-Kinder im Krisengebiet ins Leben zu rufen.

Für jeden während des Waffengangs in den Service-Zentralen eingereichten Antrag floss daraufhin jeweils ein Euro auf das Spendenkonto. Die AWD-Stiftungen Kinderhilfe in den drei Ländern beteiligten sich ebenfalls an der Aktion, so dass bis Anfang Juli 100.000 Euro eingesammelt wurden. Nach eingehender Prüfung entschieden die AWD-Geschäftsführer und die Vorstände der AWD-Stiftung Kinderhilfe, das Projekt „Gesundheitsfürsorge und Ernährungssicherung für Kinder unter fünf Jahren“ der Kindernothilfe e.V. zu unterstützen.

„Das Konzept der Kindernothilfe hat uns überzeugt. Es verspricht die Not von Tausenden Kindern zu lindern und gibt mangel- und unterernährten Kindern die Chance auf eine Zukunft“, erklärte Götz Wenker, Sprecher der Geschäftsführung bei der AWD Deutschland GmbH.

„Die AWD-Stiftung Kinderhilfe ist sehr froh, den Kindern im Irak helfen zu können und zugleich ihren Eltern zu zeigen, dass sie in ihrer Not nicht allein gelassen werden“, sagte Dr. Ernst Albrecht, ehemaliger niedersächsischer Ministerpräsident und ehemaliges Mitglied im Kuratorium der AWD-Stiftung bei der Übergabe des Spendenschecks an Christiane Rau im Schloss Bellevue in Berlin. Die Ehefrau des ehemaligen Bundespräsidenten war Mitglied im Stiftungsrat der Kindernothilfe-Stiftung.

Christiane Rau wies daraufhin, dass das Projekt in rund 200 Dörfern des Makhmur-Distrikts unter der Leitung der kurdischen Behörden und in enger Kooperation mit dem Kindernothilfe-/Humedica-Ärtzeteam und der Partnerorganiosation Helping Hands rund 17.000 mangelerkrankten Kindern Hilfe bieten wird. Das Projekt war auf ein Jahr angelegt. Nach dieser Anschubfinanzierung sollte es von den Behörden selbständig weitergeführt werden. Unterstützt wurde die Projektarbeit durch das örtliche Unicef-Büro, das Waagen, Impfstoffe und weiteres Material zur Verfügung stellte.

Im Rahmen des Programms wurden zunächst zehn Gesundheitszentren des kurdischen Gesundheitsministeriums mit dreiköpfigen Teams ausgestattet, die Wachstum, Größe, Gewicht und Gesundheitszustand der Kinder unter fünf Jahren erfassten, damit sie weiterbehandelt und betreut werden konnten. Hinzu kam der Aufbau von kleinen Basisstationen, in denen freiwillige Gesundheitshelfer ihr Wissen in den Gemeinden bei Hausbesuchen weitergaben.

„Wir sind dem Finanzdienstleister AWD sehr dankbar für diese großzügige Spende. Damit können wir einen wichtigen Beitrag zum Wiederaufbau des Gesundheitssystems und zur Befriedung der verfeindeten Volksgruppen im Nordirak leisten, von dem insbesondere die notleiden Kinder bis fünf Jahre profitieren“, sagte Christiane Rau.